Freitag, 14. Oktober, 19:30 Uhr

Theater: "Die Dinge meiner Eltern" Bühnensolo von und mit Gilla Cremer

Agnes steht im Haus ihrer verstorbenen Eltern. Hier ist sie aufgewachsen, hier haben Vater und Mutter 60 Jahre lang gewohnt – nun muss es geleert werden. Wo fängt man an? Im Keller oder auf dem voll gestopften Speicher? An jedem Gegenstand scheint noch so viel Leben zu hängen, ein vertrauter Geruch oder eine Geschichte! Behalten? Verschenken? Verkaufen? Wegwerfen? Erinnerungen an die Familie und die eigene Kindheit springen aus Schubladen und Schränken. Agnes stolpert über Briefe und Tagebücher, die nicht für sie bestimmt waren. „Was vom Leben übrig bleibt, kann alles weg“, hatte ihr ein Entrümpelungs-Profi geraten. Wenn das so einfach wäre…

Pressebericht:

Gilla Cremer brilliert in ihrem Solo “Die Dinge meiner Eltern”
Zeitreise in eine Kindheit der 60er-Jahre

 Ihr gelingt die punktgenaue Balance zwischen anrührenden und komischen Momenten.

Am Ende hat der Tisch die Unterhaltung eingestellt, das Besteck schweigt. Die Dinge haben ihre Sprache verloren. Es sind einfach nur noch Dinge. Agnes hat den Haushalt ihrer Eltern aufgelöst. Vor der Haustür steht der voll gepackte Container des Entrümpelungsunternehmens. Was bleibt, sind Erinnerungen.
Gilla Cremer  ist Agnes in ihrem wunderbaren Bühnensolo “Die Dinge meiner Eltern” in den Kammerspielen. Agnes ist eine von vier Schwestern, die nach dem Tod der Eltern vor der Aufgabe stehen, deren Haushalt aufzulösen. Drei der Schwestern müssen schnell wieder fort, zu ihren Familien, zu ihren Jobs, zurück bleibt Agnes – und mit ihr ein Haus voller Geschichten, in dem die Eltern 60 Jahre gelebt haben und die Kinder aufgewachsen und groß geworden sind. Ein Haus, in dem die Dinge zu sprechen beginnen.
Auf der Bühne stehen Umzugskartons, aufeinander gestapelt in Form eines Hauses, und eine plüschige Stehlampe. Agnes hat sich einen Entrümpelungsratgeber besorgt, der ihr dabei helfen soll, den Haushalt systematisch aufzulösen. “Eine gute Liste macht alles einfacher”, sagt sie und beginnt in einem furiosen Monolog zu verlesen, welche Gegenstände sich im Haus befinden. Vom Keller bis zum Speicher. Von den Einmachgläsern – die ältesten stammen aus 1964 – bis zum steinernen Faustkeil, auf den der Vater einst sein Loblied sang. Es sind exakt 17.598 Dinge, die Agnes im Haus registriert, aber wie viel Dinge braucht der Mensch wirklich? “Zwei: den Faustkeil und das Smartphone.”

Eintritt: € 12,-, Mitglieder € 10,-, Schüler und Studenten € 5,-
Vorverkauf ab 14. September 2016

Veranstaltungsort: 
In der Aula des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums Halstenbek, Bickbargen 111

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Übersicht Halbjahresprogramm 2016

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Das Pinneberger Tageblatt vom 26. August 2016 berichtet über unser Programm in der zweiten Jahreshälfte 2016. 

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Pinneberger Tageblatt vom 25. Mai 2016

Interview mit der Vorsitzenden Tamara Böhning

Tamara Böhning ist Vorsitzende des Halstenbeker Kulturkreises. Im Interview mit dieser Zeitung erklärt sie unter anderem, was sie sich von Politik und Verwaltung erhofft. 

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Interview mit der Vorsitzenden Tamara Böhning, 25.05.2016, Pinneberger Tageblatt